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Die badische Hochrheinstrecke
von Rudolf Schulter - Sutton-Zeitreise

Die 143,6 Kilometer lange Hochrheinstrecke zwischen Basel und Konstanz wurde als Teil der Badischen Hauptbahn von den Großherzoglichen Badischen Staatseisenbahnen erbaut. Im Jahr 1856 wurde der erste Teil zwischen Basel Badischer Bahnhof und Waldshut eröffnet.

Der Eisenbahnkenner Rudolf Schulter präsentiert rund 160 zumeist unveröffentlichte Aufnahmen aus den letzten so Jahren und Streckenpläne, die den Personen- und Güterverkehr zwischen Basel, Waldshut, Erzingen und Schaffhausen. Singen, Radolfzell und Konstanz eindrucksvoll veranschaulichen. Die faszinierenden Bilder dokumentieren die eingesetzten Triebfahrzeuge. die Elektrifizierung einzelner Abschnitte sowie den Ausbau auf Doppelspur und den Wandel der Bahnhöfe in den letzten Jahrzehnten.

Rezension: Die badische Hochrheinstrecke

Wer diesen Bildband zur Hand nimmt, sollte mit der Lektüre /der Betrachtung auf Seite 105 beginnen; im Kapitel 4 gibt der Verfasser einen kurzen Abriss über die auf der Hochrheinstrecke eingesetzten Fahrzeuge, historisch ab 1856 und bis in die Gegenwart,- hier erscheint dem Rezensenten das Vertrautmachen mit dem Erscheinungsbild diverser moderner Triebzüge sehr hilfreich, bietet dieses Buch doch eine fast unerschöpfliche Bildfülle an Fotos solcher Fahrzeuge.
Boshafterweise möchte man den alten DB-Slogan vom Ende des Dampflok - Betriebs  umformulieren (wann gewöhnen sich die DB-Fahrzeuge endlich den CO2 – Ausstoß ab?), wenn man die Fotos der nicht elektrifizierten Strecke Basel – Erzingen betrachtet; in Waldshut ist nur das SBB- Gleis mit Fahrdraht überspannt … (Seite 57 unten), 'eine Elektrifizierung der DB- Strecke Basel Bad Bf – Erzingen ist für die nächsten Jahre vorgesehen' (Seite 15) ….. . So bleibt es wohl noch länger bei der Dieselvielfalt, und der Verfasser hat es hervorragend geschafft, den Verkehr mit den unterschiedlichen Triebfahrzeugen zu dokumentieren.
Sehr hilfreich für die Einordnung der Strecke ins südwestdeutsche und SBB- Netz sind die Streckenpläne / die Anschlusspläne der großen Bahnhöfe; die kurzen Texte auf den Seiten 15 und 67 beschreiben die befahrenen Teilabschnitte sowie die dort anzutreffenden Verbindungen,- Fotos und Bildtexte geben hinreichende Informationen über das Wo, das Wohin und über die abgelichteten Züge / Triebfahrzeuge. Dabei gefällt dem Rezensenten das Nebeneinander von Fotos aus den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und vom aktuellen Betrieb sowie von Fotos  historischer Museums- und Sonderzüge. Die  Fotos – im halbseitigen und z. T. ganzseitigen Format, bis auf wenige Ausnahmen in Farbe – sind von sehr guter Druckqualität.
Zusammen mit der Vielzahl der Fotos, den Streckenplänen sowie den Infos und dem Zahlenmaterial über Zugbetrieb, Ausbau, Elektrifizierung und Streckenführung ist es dem Verfasser bestens gelungen, ein umfangreiches Werk über die badische Hochrheinstrecke zu realisieren; dieses Buch ist sehr empfehlenswert.


Telemediengesetz (§6 Abs.1 Nr.1 TMG) - Hinweis:
Diese Rezension stellt der freie Journalist Peter Höhbusch für Eisenbahn-Europa kostenfrei zur Verfügung. Titelbild und Inhaltsbeschreibung sind vom jeweigen Verlag unentgeltlich bereitgestellt.

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