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Reiseführer Europa


Straßenbahnen in Dresden
Die Linien in den Westen der Stadt



Norbert Kuschinski, Jöran Zill, Frank Ebermann

Die Stadt Dresden ohne Straßenbahn? Undenkbar! Dieser Band eröffnet eine Buchreihe, die sich systematisch mit den nach 1945 in Dresden noch vorhandenen Straßenbahnstrecken beschäftigt und ihre Entwicklung bis in die 1990er-Jahre mit vielen wertvollen Bilddokumenten und Grafiken beschreibt. In diesem Band werden die Linien vom Postplatz im Herzen der Stadt jeweils in Richtung Westen vorgestellt.


Rezension zu „Straßenbahnen in Dresden“
Die Linien in den Westen der Stadt VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH

Dieses ca. 290 Seiten fest eingebundene und starke bebilderte Buch des VGB Verlags gefällt mir auf Anhieb.

Es macht bereits beim ersten Ansehen einen hochwertigen Eindruck. Es macht Lust auf das Lesen und  das Anschauen der vielfältigen Bilder, die die Geschichte der Dresdener Straßenbahnen, und hier insbesondere der westlichen Linien, beginnend am zentralen Postplatz, vom Anbeginn des Betriebes über die gesamte Zeit der DDR bis hin zum Ausblick auf die  Gegenwart erzählen.
Und um es bereits vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist trotz der auf jedem der 700 Bilder  abgebildeten Straßenbahnfahrzeuge nicht nur ein Muss für Kenner der Dresdener Straßenbahn. Es ist auch eine historisch Zeitreise für alle interessierten Leser, die die Veränderungen im Stadtbild Dresdens vom Ende des 19ten Jahrhunderts über die Zeit der DDR bis hin in die Nachwendezeit abbildet.
Zur besseren Übersicht habe die Autoren bereits am Anfang des Besuches den Liniennetzplan der Dresdener Straßenbahn mit gleichzeitiger Markierung der dort speziell beschriebenen westlichen Linien aus dem Jahr 1973 abgedruckt. Gerade für Leser, die die Dresdener Örtlichkeit nicht im Detail kennen, eine sehr gute Hilfe.
Im ersten einleitenden Kapitel beschreiben die Autoren als Einführung die mit Bildern unterlegte „Entwicklung der Straßenbahn“  beginnend im Jahr 1878 als erste Pferdebahn bis hin zum  Betriebs seit dem Mauerfall bis in die heutige Zeit.
Und danach beginnt eine weitere Stärke dieses Buches: In den nächsten 10 Kapiteln beschreiben die Autoren jeweils zunächst die Geschichte der jeweils behandelten westlichen Straßenbahnstrecken, um danach im jeweils nachfolgenden Kapitel „Bildteil“ ihr sehr umfangreich zusammengetragenes Bildmaterial zu eben diesen jeweiligen Linie vorzustellen. Und insbesondere hier findet der historisch interessierte Betrachter die Veränderung des Stadtbildes aus der Zeit nach dem 2ten Weltkrieg  bis zur Wende wieder. Der Betrachter reist bis Cossebaude, Leutwitz, Cotta,Löbtau, Wölfnitz und „Schlachthof“.
Im letzten Kapitel dann beschreiben und bebildern die Autoren den Neubau der Straßenbahnstrecke in den Neunziger Jahren ins Neubaugebiet der Platte nach Gorbitz, auch hier eine zeitgeschichtlich und straßenbahntechnisch sehr interessante Betrachtung.
Der aufgeschlossene Leser ist erstaunt über den Umfang des Bildmaterials, das zu jeder einzelne dieser beschriebenen Straßenbahnlinien zusammengetragen werden konnte.
Und insbesondere der Ortskundige wird feststellen, wie stark sich die Stadt in den letzten 70 Jahren verändert hat.
Sowohl für Dresdener als natürlich auch alle anderen Freunde von Straßenbahnfahrzeugen  jeglicher Art bietet dieses mit 700 Fotos sehr reich bebilderte Buch einen Augenschmaus mit Fahrzeugen jeder Art, die auf dem Dresdener Straßenbahnnetz unterwegs waren und sind.
Insgesamt wird das Buch allen interessierten Lesern gerecht, den Dresdener Straßenbahnfreunden, den Straßenbahnkennern insgesamt, den an der Dresdener Historie interessierten Betrachtern, aber tatsächlich auch den Lesern, die sich weder im Detail mit Straßenbahnfahrzeugen noch mit der Dresdener Örtlichkeit im Detail auskennen.

Ich meine, ein wirklich empfehlenswertes Buch.

Sehr empfehlenswert mit *** von Ralf Bayerlein


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