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Reiseführer Europa


Alte Meister der Eisenbahn-Photographie – Uwe Friedrich

Dies ist das persönliche Buch eines Meisters, dessen Fotos Zeugnis ablegen über das Interesse / das „Angefressensein“ von „seiner“ damaligen Eisenbahn (1965 – 1977).
Das Vorwort zeichnet kurz einige Aspekte von Friedrichs Leben auf (Berufsweg, fotografische Fähigkeiten und Tätigkeiten) und beweist die unbedingte Affinität des Protagonisten zur Bahn, vor allem in seiner Heimat Lausitz, aber auch im Norden und im Südwesten der DDR. Immer wieder sind arbeitende Eisenbahner mit ihren Fahrzeugen dabei und zeigen Schaffenskraft – und die Einstellung zu ihrem Beruf … (siehe auch das Kapitel „Eisenbahner im Dienst“). Man kann die Bildbände in dieser Reihe „Alte Meister“ von 2 Seiten betrachten: Den Nostalgikern ( und hier gibt es sicherlich noch eine Reihe „alter“ DDR-Reichsbahner, auf die das Folgende zutrifft) – mag es etwas schwer fallen, wenn sie die Erinnerungen an die vergangene Epoche überkommen ,- dann könnte bestimmt so etwas wie Bitterkeit und Traurigkeit mitschwingen … Auf der anderen Seite ist dies wieder ein höchst wichtiger Beitrag, der Historie gerecht zu werden und ihr einen Platz für die Nachwelt zu bewahren; der Rezensent kann sich an solch alten Fotos immer wieder erfreuen und nicht damit aufhören, sie seinen Kindern und Enkelkindern zu zeigen.
Das ausgesuchte Fotomaterial setzt räumlich Schwerpunkte (entsprechend der Unternehmungen des Fotografen), zeigt Dampfzüge in Aktion unterwegs auf DR-Gleisen, dokumentiert auch ausführlich die damalige Situation in der Heimat (Löbau, Direktion Cottbus). Neben den Fotos zum Thema „Unterwegssein“ stehen Impressionen aus diversen Bahnbetriebswerken,- da ist keineswegs Stillstand angesagt, Loks werden versorgt, gedreht, Personal und Fahrzeuge sind bereit für weitere Transportaufgaben. Dies gefällt dem Rezensenten an den Fotos,- sie vermitteln fast alle den Beweis für Arbeit und Einsatz. Besonders eindrucksvoll ist das letzte Kapitel „Winter in der Oberlausitz“, eingeschneite und festgefahrene Loks, Ausschaufeln, Frost und Kälte … wer denkt da an wegen großer Hitze ausgefallene Klima-Anlagen in der DB – Gegenwart?
Die größte Zahl der Schwarz-Weiß-Fotos ist ganzseitig, die übrigen Fotos sind halb- oder viertelseitig, im Querformat und zeigen ohne jede Einschränkung das Bild der Zeit von 1965 bis 1977 in den thematisierten Regionen. Bildtexte sind ausführlich, mit Angaben über den Aufnahmeort und der Aufnahmezeit, über den Einsatz und die Ausstattung des jeweiligen Triebfahrzeugs sowie über die bediente Verbindung.
Dieser Bildband passt sich mit seiner Qualität nahtlos in die „Alten Meister“ ein und ist aus der Sicht des Rezensenten eine gelungene Fortsetzung dieser Reihe,- empfehlenswert.


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Die freien Journalist Peter Höhbusch und Ralf Bayerlein stellen Eisenbahn-Europa die Rezensionen kostenfrei zur Verfügung. Titelbild und Inhaltsbeschreibung stellen die Verlage unentgeltlich bereit.

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