Auch bei den neuen Eisenbahn-Kalendern für das Jahr 2025 hat sich der EK-Verlag an die bewährte Aufmachung gehalten: Das Format der Kalender beträgt weiterhin 30 x 48 cm, der Käufer erhält 13 großformatige Motive (Deckblatt 30 x 48 cm), die einzelnen Monatsblätter 27 x 38 cm jeweils im Querformat. Das Kalendarium ist rechtsseitig angeordnet und in seiner Größe so gehalten, dass es aus einigem Abstand (wie z. B. vom Schreibtisch zur Wand) gut lesbar ist, aber den Gesamteindruck des Fotos nicht stört. Der Text zu jedem Bild steht unter dem Kalendarium; hier gibt e Informationen zu Aufnahme-Ort und -Datum, zu den Bahnen, zu Einsätzen und Strecken sowie zu den Landschaften. Es macht die Qualität der Eisenbahn-Kalender aus, dass Züge / Triebfahrzeuge und die Landschaften ebenso wie die Bahnbetriebswerke, Bahnhöfe und Orte eine unverwechselbare Einheit bilden. Den Fotografen ist es gelungen, Bewegung abzulichten und dem Betrachter Authentizität zu vermitteln, sowohl durch fahrende Züge unterwegs als auch durch Bahnbedienstete, Fahrgäste und Passanten. Der Rezensent möchte auch diesmal wieder auf die Möglichkeit hinweisen, Fotoblätter abgelaufener Monate zu sammeln; die gute Qualität des Fotopapiers und des Drucks ist es wert, Wände im Hobbyraum, Arbeitszimmer etc. mit wechselnden Motiven zu dekorieren oder Kalenderblätter zu Broschüren binden zu lassen. sDem Käufer / der Käuferin wird auch in diesem Jahr eine breite Palette an Themen vom EK-Verlag geboten und er / sie wird mit Sicherheit an jedem der Eisenbahn-Kalender für 2025 Freude finden, gleich, für welches Motiv / welches Thema man sich entscheiden mag.
Informationen zu den Kalendern bietet das Gesamtprogramm 2025 in gedruckter Form oder auf www.eisenbahn-kurier.de und auf www.EKshop.de
„Ein stimmungsvoller Ausflug in die Vergangenheit“ (Text zum Kalender EK Verlag) mit 12 Fotos des Altmeisters Carl Bellingroth … , welchem Nostalgiker mag da nicht „das Herz aufgehen“? 13 drucktechnisch hervorragende Fotos aus den Jahren von 1931 bis 1958 legen Zeugnis ab von einer Zeit, in der noch mit „Handarbeit“ in den Loks gearbeitet wurde und die Mechanik den Verkehr auf der Schiene am Rollen hielt (und Beeinträchtigungen durch elektronische „Wackler“ glücklicherweise noch in weiter Zukunft lagen). 3 Loks wurden in ihrem damaligen Bw abgelichtet, bereit für neue Aufgaben; 10 Dampfloks sind unterwegs mit ihren Zügen, unter Dampf, bei der Arbeit. Dreimal werden Güter transpotiert, wobei BR 50 (April) und BR 45 (Juni) ihre Leistungsfähigkeit optisch beweisen können; das dritte Foto (November) zeigt eine Rarität, die 97503 / Zahnradlok in einer Aufnahme vom Juni 1931. Vergleicht man den damaligen Personen-Transport mit den heute vorherrschenden (langweiligen?) Triebzügen, so fällt die Vielfalt des Wagenparks ins Auge (Februar, August),- da gab es mit den älteren z.T. noch preußischen Wagen allerdings weniger Komfort als heute. Aber neue Wagen-Entwicklungen für den Personenverkehr werden hier auch präsentiert: So im „Rheingold / Rheinpfeil“ (Januar) und im D 234 (Juli). Dass man umgebaute Dreiachser durchaus modern in einer Garnitur „verpacken“ konnte, zeigt das Mai-Foto mit einem Wendezug aus Neubau BR 65 plus 6 Umbauwagen und Mitteleinstieg-Steuerwagen, ein sehr gut gelungenes Foto des Zuges auf der Kettwiger Ruhrbrücke. Gepäck- und Gütertransport mit regional verkehrenden Personenzügen mag dem jüngeren Eisenbahnfreund ungewöhnlich erscheinen (Februar, August). Ein „Schmankerl“ stellt das Oktober-Foto dar: 760 mm Schmalspurzug im Jahr 1941 auf dem Schwarzbach-Viadukt bei Waidhofen in Österreich. 13 verschiedene Dampflok-Typen in historischer Umgebung von Bws und Bahnhöfen, auf Brücken, bei ihrer Fahrt durch Landschaften, die sich im Laufe der Jahrzehnte bis heute gewandelt haben,- sehr gut ausgewogen. Die Bildtexte beschreiben nicht nur das Sichtbare, sie erzählen über Einsatzgebiete, Umbeheimatungen,- eben über die Geschichte der einzelnen Loks. Der Leser der Texte erhält Erklärungen zum Betrieb (Mai) und Hinweise zum genaueren Erschließen der Zugkompositionen (Februar, Mai, Juli, August) und der Umgebung (Juli).
Wieder eine historisch äußerst interessante, bedeutsame Präsentation von Fotos, die zeigen, wie es war in der in der „guten alten Dampfeisenbahn-Zeit“ und dass die Räder nie still standen. Unbedingt jedem Eisenbahnfreund zu empfehlen.
(c) Peter Höhbusch
Außer in die Alpen (dafür gibt es ja den EK Kalender „Alpenbahnen 2025“) und an den Rhein führt dieser Kalender den Betrachter kreuz und quer durch Deutschland. Dabei ist es erfreulich, dass auch die Mittelgebirgs-Region ins Bild gesetzt wird (Titel, Januar, Oktober), und dies eindrucksvoll mit dem Viadukt von Neuenbeken sowie der Winterlandschaft und dem herbstlichen Laubwald des Sauerlandes. Alle Traktionsarten sind vertreten, eine bunte Mischung aus Alt und Neu, aus Regelbetrieb, Sonderfahrten und Museumszügen,- die Auswahl ist den Radakteuren trefflich gelungen. Faszinierend die Dampfzüge (Titel, März, September, November), alle Loks sind gegenwärtig noch unterwegs. Bemerkenswert dabei die Initiative privater Unternehmen, die immer wieder die Tradition hoch halten wie Pressnitztalbahn, WFL, Faszination Dampf, BayernBahn. Wer Zeit hat und sich gut und regelmäßig informiert, kann solchen Dampfbetrieb, wie hier abgelichtet, erleben. Aber auch die Diesel-Traktion spielt bei diesem Kalender eine wichtige Rolle: Wahrlich nostalgisch das Januar-Foto mit V 200 033 sowie das Oktober-Foto mit 212 372. Und natürlich VT 12 (April) unterwegs im Harz-Vorland,- alle 3 Bilder aus der Nostalgie-Ecke. Es geht aber auch diesel-modern: BR 245, ein gelungenes Foto aus Husum mit Klapp-Brücke, Krabbenkutter und aktueller Wagengarnitur (Juni). Ebenfalls aktuell die Triebzüge (Juli, Dezember), wobei es dem Rezensenten immer noch etwas schwerfällt, sich an den fast Lok-losen Betrieb im Personen-Verkehr zu gewöhnen. E-Loks führen Güterzüge durch Niedersachsen (Mai) und das Saarland (Februar),- diese Eindrücke aus dem täglichen Betrieb können den zuvor genannten Motiven durchaus gleichgestellt werden. Die deutschen Landschaften und die Dramaturgie der Wolkenformen: Perfekt als Hintergrund für die Bahn arrangiert (Januar, Juni, Juli, September, November). Apropos Dramaturgie: Das August-Foto muss man sich schon genauer ansehen wegen der historischen E-Lok E 10 1239 (bei einem nächtlichen Arbeitszug-Einsatz!) sowie wegen der älteren Diesel-Loks von DB Fahrwegs-Diensten und wegen der Spiegelung der Fahrzeuge im Wasser des Titisees.
Diese Reise durch Deutschland ist nicht nur optisch gelungen, denn die Bildtexte geben auch sehr ausführlich Auskunft über Ort und Zeit der Aufnahmen, über historische Fahrzeuge und ihre Geschichte, über die erbrachte Leistung und die befahrene Strecke und natürlich über die Unverwechselbarkeit und die Besonderheit deutscher Landschaften. Einsteigen, abfahren! Dieser Kalender ist im hohen Maße gelungen.
(c) Peter Höhbusch
Eisenbahn Kurier Kalender „Alpenbahnen 2025“
13 mal die Eisenbahn in den Alpen, auf steilen Schienen hinauf zu touristischen Highlights, über Viadukte und durch enge Täler an Flüssen entlang, auf bekannten und weniger bekannten Strecken. Die Auswahl der Motive ist den Redakteuren gelungen: Vielfältige Landschaften werden von den unterschiedlichsten Zug-Kompositionen durchfahren, modernen und historischen. Zu sehen sind Regelzüge und Sonderzüge, auf Hauptbahnen, Nebenbahnen und touristischen Bahnen. Die Fotomotive sind in Bezug auf Bahn und Landschaft jahreszeitlich abgestimmt, so erlebt der Betrachter eine Fahrt durch die Alpen im Laufe des Jahreskreises. Die Motive sind abwechslungsreich und in der Abfolge so angeordnet, dass man sich beim Umblättern zu Anfang des Folgemonats immer auf das neue Foto freuen kann. Fünf Fotos stammen aus den Schweizer Alpen; sicherlich sind diese Bahnen hinlänglich bekannt, aber die Motive bieten doch immer wieder neue Blickwinkel und Perspektiven (Titel, Juni, November). Drei Fotos wurden in der „Alpenrepublik“ abgelichtet (Februar, April, September), wobei es durchaus erlaubt und auch erwünscht ist, einen Güterzug zu fotografieren (April),- wenn man davon ausgeht, dass der Güterverkehr ununterbrochen durch die Alpen rollt, gehören Güterzüge zu diesem Kalender unbedingt dazu. Zwei Fotos aus den französischen Alpen zeigen einen modernen (März) und einen historischen Zug (Oktober), jedesmal auf einem sehenswerten Viadukt. Das Foto aus den italienischen Alpen (August) ist wirklich etwas für den Nostalgiker,- der „stilreine Sonderzug“ bei der Durchfahrt eines Ortes am Iseosee ist einfach eine Augenweide! Zwei Fotos zeigen Züge der Deutschen Bahn: Der Betrachter erlebt ein Wiedersehen mit BR 218 (Juli) und BR 111 (Dezember),-und wenn es auch wieder ein roter Regio-Zug auf der Außerfern-Bahn ist, an diesem Aufnahmestandort harmonisieren die Farbe des Zuges, der Schnee und das Zugspitzmassiv hervorragend. Die Bildtexte sind durchweg ausführlich: Hier erfährt man alles über Aufnahme-Ort und -Zeitpunkt, über Zuglok, Triebwagen und Wagen-Kompositionen, über die Geschichte der Fahrzeuge (Titel, Januar, Mai, August, September, Oktober, November) sowie über die bediente Strecke. Die Einordnung in die durchfahrene Landschaft gelingt auch textlich hervorragend, so dass sich der Eisenbahnfreund immer bestens orientiert und „ins Bild gesetzt“ fühlen kann.
Wieder ein Kalender, der zum Reisen anregt und beweist, dass Alpen und Eisenbahn ein harmonisches Ensemble bilden.
(c) Peter Höhbusch
Eisenbahn Kurier Kalender „Glacier Express 2025“
Auf dem ersten Blick fallen bei der Durchsicht des Kalenders eine Reihe von Zug-Führungen des Glacier Express auf, die eigentlich seltener zu sehen sind: Auf fünf Fotos (Titel, Januar, März, Mai, Juli) sind ältere Gepäck-Triebwagen Deh 4/4 vorgespannt,- sicher für den Kenner dieses Zuges ein etwas ungewöhnlicher Anblick, da er doch eher eine HGe 4/4 II, eine Ge 4/4 II oder eine Ge 4/4 III erwartet. Die Anzahl der Wagen ist auch weniger, sicher geschuldet der geringeren Leistung der De 4/4,- oder eines erwarteten geringeren Fahrgast-Aufkommens. Die Redakteure, die für die Zusammenstellung der Fotos für diesen Kalender verantwortlich sind, scheinen eine Vorliebe für die Strecke zwischen Andermatt und Disentis zu haben (Titel, Januar, Februar, März, Juni, Oktober, Dezember),- der Rezensent kennt die Gesamtstrecke des Glacier Express durchaus genau und weiß, dass gerade hier hervorragende Foto-Standorte zur Auswahl stehen; beim Vergleich mit seinem Text zum Kalender 2024 fällt ihm aber auf, dass er dort schon angeregt hatte, wenigstens einige Winterbilder aus anderen Strecken-Abschnitten einzusetzen (z. B aus dem Oberengadin oder aus dem Albulatal). Die 13 Fotos sind insgesamt das Werk zweier Fotografen (9 mal U. Jossi, 4 mal B. Hinz),- das sollte kein Manko sein, wenn man weiß, dass es sich hier um absolute Fachleute und Profis handelt. Auch diesmal gibt es an den Fotos des Kalenders in Bezug auf die Präsentation des berühmten Zuges in außergewöhnlichen Landschaften nicht zu kritisieren: Hier fährt der Glacier Express auf Steilstrecken, durch Blumenwiesen, über Viadukte, oberhalb der Baumgrenze, zu allen Jahreszeiten und gibt einen Eindruck davon, dass dieser Zug auf seinem Lauf fast die ganze Schweizer Alpenregion mit ihrer Vielfalt von Ost nach West und umgekehrt durchquert, einmalig und eindrucksvoll. Sehr schön auch das Juni-Bild mit dem Alpine Classic Pullman Express, geführt von HGe 4/4 I. Alle 13 Fotos regen an zu verreisen, sich an den Foto-Standorten bereitzustellen oder einfach die Vorbeifahrt zu genießen. Jedes Foto bekommt den passenden Text zugeordnet: Zugloks und führende Triebwagen werden mit Betriebsnummer und Namen angegeben, Aufnahme-Datum und -Ort verdeutlichen die Authentizität der Fotos, genaue Einordnung in die durchfahrene Landschaft sowie Ergänzungen zur Jahreszeit runden den jeweiligen Bildtext ab. Kleine Korrektur zum Mai-Text: Am Nordrand des Goms bei Ulrichen gibt es zwar 4000er, aber der Galenstock im Hintergrund des durchaus spektakulären Fotos schafft es nur bis zum 3000er!
Ein sehr empfehlenswerter Kalender,- jedes Foto ein faszinierendes Miteinander von Bahn und Landschaft, das dazu einlädt, einen Monat lang immer wieder aufs Neue betrachtet zu werden.
(c) Peter Höhbusch
„Züge und Träume“ … , jawohl, alle Jahre wieder darf beim Betrachten dieser 13 Fotos geträumt werden! Hier gibt es all das zu sehen, was die nordamerikanischen Landschaften bieten und was man mit nordamerikanischen Eisenbahnzügen verbindet. Die Auswahl der Motive ist auch diesmal voll gelungen,- historische und aktuelle Züge, Personen- und Güterverkehr, grandiose Weiten und Gebirge, abenteuerliche Brücken-Konstruktionen … und ein Wiedersehen mit Ex 628/928 219 der DB. Einzelne Fotos herauszustellen und als etwas ganz Besonderes zu würdigen, erübrigt sich, denn hier ist sowohl für den Kenner Nordamerikas als auch für den Eisenbahnfreund, der diese Motive noch nicht unmittelbar gesehen hat, bei jedem Kalenderblatt etwas Besonderes zu entdecken. Zwei der drei Nostalgie-Fotos zeigen Dampfloks in Aktion und mit viel Dampf,- die beeindruckende Mallet-Lok 1309 für schwere Güterzüge (Mai) und im Gegensatz dazu die Saddle- Tank-Lok 17 (September), die man eher dem Arbeitsbereich Wald-Bahn zuordnen kann. Und dann noch die sehr fotogene F7 Unit der Conway Scenic Railroad in New Hampshire (November), mit der typischen Frontpartie, wie sie von den europäischen NoHABs übernommen wurde. Güterzüge: Grandios in ihrer Länge (Februar, Juli, August, Dezember) und eingebettet in die Landschaft, über Gebirgspässe (Februar, August), entlang von Gewässern (Mai, Juli) sowie über eine Brücke, auf deren Tragfähigkeit man nicht wetten möchte (Titel). Beeindruckend aber auch die beiden Winterbilder: Der Schnee staubt im Januar-Foto bei der Durchfahrt des Erzzuges, schier endlos erstreckt sich auf dem Dezember-Bild die Schneefläche mit dem Schotterzug. Eegelmäßigen Personen-Verkehr zeigen 2 Fotos: Am St. Lorenz Strom fährt der Ex 628/928 219 am Steilufer entlang (Mai). Und im Raum Seattle ist ein Commuter Train vor der gewaltigen Kulisse des Mt. Rainier unterwegs (Oktober). Last but not least die Zugkreuzung im Juni sowie die Ausfahrt des Doppelstock-Zuges vor der beeindruckenden Skyline Chicagos. Alle Bildtexte geben interessante und wichtige Informationen zur Einordnung der Fotos,- Ort und Zeitpunkt der jeweiligen Aufnahme, transportierte Güter, bediente Verbindungen, Loks und ihre Geschichte (Bauart, Baujahr, Betriebsnummer) und – sehr gut gelungen – die Beschreibung der gerade durchfahrenen Landschaft.
Der Rezensent erinnert sich bei den Motiven an etliche seiner Reise-Eindrücke, und so ist dieser Kalender ein Wiedersehen für alle, die mal „drüben“ waren; aber auch alle, die noch träumen, werden hier im höchsten Maße angeregt, den Träumen die unmittelbare Begegnung folgen zu lassen. Dieser Kalender ist eine hervorragende Produktion.
(c) Peter Höhbusch
Wer aktuell an den Harz denkt, hat Bilder abgestorbener Fichtenwälder vor Augen. Für diejenigen, die den Harz kennen, ist dieser Anblick mit Sicherheit deprimierend; man mag sich damit trösten, dass die Zukunft wieder grün sein wird. Beim Freund Harzer Schmalspurbahnen – und besonders der Brockenbahn – weckt dieses Szenario zwiespältige Gefühle: Er kennt Eindrücke, wie der Dampf aus den Wäldern quillt oder wie der fehlende Wald freie Weitblicke auf die Dampfzüge ermöglicht (original und von der EK DVD „Brockenbahn“). Dieser Kalender verschont jedoch Harzer Eisenbahn- und Wald-Fans mit Schreckensbildern, hier kommen alle Harz-Landschaften „intakt“ aufs Bild im Format 27 x 38 cm, das Titelbild 30 x 48 cm. Harz und Winterbilder,- man erwartet sie, bekommt sie und erfreut sich an ihnen (Dezember, Januar, Februar). Hervorragende Fotos mit Volldampf, einfach „nur schön“! 3 Fotos widmen sich der Dieseltraktion, dies gehört eben auch zu den Harzer Schmalspurbahnen: Das unverwüstliche „Harzkamel“ (schon gewaltig auf schmaler Spur, Juli), 2 Schmalspur-Köfs im Bw Wernigerode (ein seltener Anblick, September) und der Dieseltriebwagen 187 011 unterwegs (November). Ansonsten dominiert der Dampf auf allen HSB-Strecken. Sehr gut fotografiert wurden die Züge in der jeweils durchfahrenen Landschaft: Durch Laub- und Mischwälder im Selketal und auf der Harz-Quer-Bahn,-romantisch die Fotos der Monate März, April, Juni, August und November,- durch blühende Felder und Wiesen (Titelbild, Mai), vorbei an Siedlungen (Juli, Dezember). Dem Rezensenten gefällt besonders das Mai-Foto: Der Zug fährt durch gelbe Rapsfelder, im Hintergrund das nördliche Harzvorland mit Königspfalz und Ortsansicht Quedlinburg. Bildtexte verbinden sich mit den Fotos und vermitteln Authentizität und das aktuelle Geschehen: Der Betrachter erhält Informationen zu den Triebfahrzeugen und Zügen, kann die Aufnahmeorte auf der Landkarte / Streckenkarte aufsuchen und weiß Bescheid über das Aufnahmedatum und die befahrene Verbindung.
Dies ist ein hervorragend gelungener Kalender, der erneut zum Besuch des Harzes, seiner Orte und seiner unvergleichlichen Schmalspurbahnen anregt und der für jeden Eisenbahnfreund unbedingt zu empfehlen ist.
(c) Peter Höhbusch
"Mecklenburgische Bäderbahn Molli“: im Namen steckt schon der Gedanke an Urlaub und Erholung,- und an etwas Persönliches, Lieb-Gewonnenes. Also lädt dieser Kalender auch wieder ein zum Hinfahren, Anschauen, Mitfahren, Erholen. Die 13 großformatigen Fotos (Titelbild 30 x 48 cm, Monatsfotos 27 x 38 cm) präsentieren Molli in idyllischer Landschaft mit Feldern, Laubwäldern, kleinstädtischem Flair und einem Bahnbetrieb, bei dem Bewegung herrscht, aber eben keine hektische „Action“. Auf 8 der Fotos ist Molli unterwegs, mit Regelzügen und Fotozügen, zu allen Jahreszeiten und auch mal bei bedecktem Himmel nach einer heftigen Regenfront (November, passend zum Monat und trotz überschwemmter Felder stimmungsvoll). Dem Rezensenten gefällt es besonders, wenn die Züge mit den Laubwäldern abgelichtet werden, die charakteristisch sind für das Ostsee-Hinterland. Sehr sehenswert sind die Streckenabschnitte, die an Alleen und Waldrändern entlang führen (Januar, März, April, Juni, Juli, August, September) und die dann den Wandel der Jahreszeiten dokumentieren. 5 Fotos zeigen Bahnhofs-Motive, aber da ist nichts statisch, da geht es in Kürze weiter, alle Loks stehen unter Dampf und sind abfahrbereit. Wer neben den Eisenbahn-Motiven auch besonders auf die fotografische Komposition der Abbildungen achtet, wird nicht enttäuscht: - Zwei Fotos bei Dunkelheit im Bahnhof Kühlungsborn-West fangen die besondere Atmosphäre ein mit der Beleuchtung von Bahnsteig und Zug und dem Frontlicht der Zuglok (Februar, Dezember); - das Oktoberbild zeigt das Borkumer „Schweineschnäuzchen“, zu Gast bei Molli, im Profil und im Gegenlicht der gerade untergegangenen Sonne; - auf dem Märzbild entwickelt die Zuglok bei Kälte und tiefstehender Sonne eine beachtliche Dampfwolke. Es dampft auf 12 von 13 Fotos, besonders intensiv im Januar, März, April, Juni, August, September und November. Bildtexte zu den 13 Fotos geben durchweg ausführliche Informationen zu Aufnahme-Ort und -Datum / Tageszeit, zum Woher und Wohin der abgelichteten Züge und den Verbindungen / Fahrplänen, zu den Loks und den Wagen-Garnituren sowie zur Umgebung und zur durchfahrenen Landschaft.
Dieser Kalender dokumentiert mit seinen Fotos eine lebendige Dampf-Eisenbahn, macht Appetit auf originale Begegnung und wird jedem Eisenbahnfan Freude bereiten.
(c) Peter Höhbusch
Eisenbahn Kurier Kalender „Dampfbahnroute Sachsen 2025“
„Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen verbindet als Ferienstraße die zahlreichen Höhepunkte des Dampfbahn-Landes Sachsen. Fünf täglich betriebene Schmalspurbahnen, weitere dampfbetriebene Museumsbahnen, Eisenbahnvereine mit regelspurigen Zügen, Parkeisenbahnen, Bergbahnen, weitere historische Verkehrsmittel, aber auch verschiedene Museen und Modellbahnanlagen präsentieren sich im Netzwerk der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen …“ (Text Kalender-Rückseite). Bei der Rezension dieses Kalenders darf dieser Text nicht fehlen, denn er gibt für alle im voraus eine Anregung, um nach Studieren der Fotos und dem Lesen der Bildtexte diese hervorragende Produktion in seinem Zuhause aufzuhängen, täglich zu genießen und Reisepläne zu schmieden.
24 großformatige Glanz-Fotos, in Grün gerahmt, in bester Farb-Druck-Qualität, 24 unterschiedliche historische Verkehrsmittel, und es erfreut so sehr zu lesen und zu betrachten, dass eine große Zahl an Liebhabern, Enthusiasten und Hobby-Eisenbahnern es möglich macht, dass hier gefahren, gedampft und präsentiert wird, - die Motive sind unvergleichliche Aushängeschilder für diesen Kalender und die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen.
Aber nicht nur die Dampfbahn, auch die Dresdner Dampfschiffe, die Dresdner historische Tram (“Funkenkutsche“) und ein 50er-Jahre LKW (in Taubenblau!) gehören hier dazu. Jedes der 21 Dampflok-Fotos zeigt ein anderes Fahrzeug, alle Spurweiten von Regelspur bis Parkeisenbahn sind vertreten. Alle 24 Fotos vermitteln den Eindruck höchster Authentizität, da sind Bewegung und Dampf, Schiffe und Tram auf der Fahrt fotografiert worden. Im Dampf-BW spürt man, dass es sogleich weitergehen wird und dort Eisenbahn-Leben ist (Entschlackung im Januar I -Bild, Dampfschwaden im August I -Bild); und auch die beiden Bilder aus den Lok-Museen (MÄRZ II und September II) zeugen von Kraft und langjährigem Einsatz der Fahrzeuge. Bei den meisten Fotos bildet die jeweilige sächsische Landschaft den unverwechselbaren Hintergrund, so verschmelzen Alt (Fahrzeuge) und die Gegenwart zu einem harmonischen Ganzen. Wem welche Motive nun am besten gefallen, mag jeder selbst entscheiden: Winter, Frühjahr, Sommer, Herbst und Nachtfotos, durch Blumenwiesen und Wälder, an Flüssen entlang, im Bw,- der Rezensent findet sie alle äußerst gelungen und von Profis hervorragend ins Bild gesetzt.
Die Bildtexte verbinden wichtige Informationen mit den Fotos: Welche Bahngesellschaft gerade diesen Zug auf die Schiene gesetzt hat, wohin die Fahrt geht, wann gefahren wird, ob im Regel- oder Museums-Betrieb,- und natürlich werden Loks und Wagen-Garnituren sowie ihre Historie beschrieben. Bei jedem Monats-Kalendarium rechts neben dem Foto findet der Eisenbahnfreund Daten und Termine mit musealen und historischen Veranstaltungen auf der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen.
„… präsentieren sich im Netzwerk der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen gemeinsam mit Angeboten zum Übernachten, Genießen und Entdecken der Region“ (Text Kalender-Rückseite). Also los: Infos und Katalogbestellung: www,dampfbahn-route.de. , Kalender bestellen, informieren, hinfahren!
Dieser Kalender ist absolut hervorragend gelungen, die einzelnen Fotos sind fast zu schade, um nach 2 Wochen wieder umgeblättert zu werden. Eine Freude für jeden Eisenbahn-Liebhaber!
(c) Peter Höhbusch
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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