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Reiseführer Europa


Das große Hamburger Eisenbahn-Album

Vor 170 Jahren begann das Zeitalter der Eisenbahnen in Hamburg. Am 5. Mai 1842 nahm die Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn ohne Einweihung den Betrieb auf und beförderte Feuerwehrmänner und Geräte zum 'Großen Brand' nach Hamburg und nahm auf der Rückfahrt Obdachlose mit aufs Land. Seit damals hat sich die Stadt an der Elbe zu einer Eisenbahnmetropole entwickelt, die mit ihrem Hafen einen immer größer werdenden Verkehrsstrom bewältigt und gleichzeitig als Drehscheibe zwischen Skandinavien und Südeuropa sowie zwischen den Beneluxstaaten und Osteuropa fungiert. Der Bildband zeigt in einer großen Auswahl an Bildern und Dokumenten die unglaubliche Vielfalt der Eisenbahnen Hamburgs.

Rezension: Das große Hamburger Eisenbahn-Album

Das Titelbild dieses Buches ist eigentlich eine Provokation, zeigt es doch einen IR/IC-Zug mit BR 01 und der Aufschrift "Nett hier, aber waren Sie schon mal in Baden-Württemberg?" So muss sich der Verfasser eigentlich anstrengen, den Leser von den Vorzügen Hamburgs zu überzeugen ... – Dies gelingt ihm mit diesem Bildband – zumindest aus dem Blickwinkel des Eisenbahn-Fachmannes – im vollen Umfang.
Die Entstehung der Schienenstränge und Bahnhöfe Hamburgs im 19. Jahrhundert – unter Verdeutlichung der politischen Widerstände / Egoismen in der Zeit des Deutschen Bundes - , die zunehmende Bedeutung der einzelnen Bahnhöfe, das Zusammenwachsen dieser Teile durch neue Gleisverbindungen und der Bau des Hauptbahnhofs, die Zeit vor und nach dem 2. Weltkrieg bis hin zu meist radikalen baulichen Veränderungen und Modernisierungen in der Gegenwart vermittelt der Verfasser in einzelnen kurzen und sachlich gehaltvollen Textabschnitten, die durch sehr gutes Bildmaterial – historisch, aus der jüngeren Vergangenheit und aktuell - , untermauert werden.
Das Querformat des Buches ermöglicht die Abbildung überwiegend ganz- oder halbseitiger Fotos, in deren Mittelpunkt nicht nur Triebfahrzeuge und Züge stehen, sondern auch Bahngebäude, Bahnstrecken (mit Landschaft 'drumherum'), Stadtansichten sowie Hafenanlagen. Ergänzt werden die Fotos durch ausführliche Bildtexte, deren Informationsgehalt nichts zu wünschen übrig lässt (Aufnahmeort und –zeitpunkt, Zielort/Abfahrtsort des jeweiligen Zuges, Loknummern, Zuordnung zu BWs, etc.). Dazu erhält der Leser Infos über in der Vergangenheit erfolgte Veränderungen und über zukünftige Planungen.
Dem Bildtext zum letzten Foto ist nach der Lektüre dieses hervorragenden Buches vollumfänglich zuzustimmen: '...ist das Ende einer Reise erreicht, die ...zu einem eigenen Besuch der stolzen Elbmetropole anregen mag.'

Abschlussbewertung: Dies ist ein hochwertiges Buch, das sicherlich – wie aufgezeigt – den interessierten Leser erfreuen kann.




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