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Verkehrsknoten Wuppertal
von den Anfängen bis Mitte der 70er Jahre
EisenbahnKurier - Freiburg

Wuppertal, die Stadt der Bahnen und Bahnfreunde - so könnte man ohne Übertreibung sagen. Sie war und ist Heimat von Carl Bellingrodt und dem langjährigen Direktionsfotografen Helmut Säuberlich. Die Vielschichtigkeit der Verkehrsträger hält jedem Vergleich mit anderen Städten stand. Die erste Fernbahn erreichte bereits 1841 den späteren Stadtteil Vohwinkel und wenige Jahre später gab es die erste preußische Eisenbahndirektion. Im Stadtgebiet Wuppertals gab es einst 32 Personenbahnhöfe, dazu mehrere Rangierbahnhöfe, zahlreiche Güterverladestellen und drei Bahnbetriebswerke. Straßenbahnen in Regel- und Normalspur samt Güterverkehr, Oberleitungsbusse, eine Zahnradbahn und natürlich die weltweit einzigartige Schwebebahn bildeten ein umfangreiches Nahverkehrsnetz. Zahlreiche Eisenbahnfreunde aus Wuppertal und seiner Umgebung konnten zur Mitarbeit am Buchprojekt 'Verkehrsknoten Wuppertal' gewonnen werden. Und, nicht zu vergessen: wesentliche Wurzeln des Eisenbahn-Kuriers liegen in dieser Stadt! Wie in den bisher erschienenen Verkehrsknoten-Büchern dokumentieren auch im 'Verkehrsknoten Wuppertal' zahlreiche unveröffentlichte, hervorragende Aufnahmen den dortigen Schienen- und Straßenverkehr.


Rezension: Verkehrsknoten Wuppertal – von den Anfängen bis Mitte der 70er Jahre

Verkehrsknoten Wuppertal – von den Anfängen bis Mitte der 70er Jahre Wer sich bildlich nicht recht etwas unter dem Begriff 'Verkehrsknoten' vorstellen kann, wird sogleich durch das Titelfoto 'ins Bild' gesetzt. Die doppelseitige Übersichtskarte im Vorsatz sowie der Begriff 'Wuppertal … Hochburg der Bahnen' aus der Einleitung machen von Beginn an klar, dass es sich hier um eine außergewöhnliche 'Verknotung' handeln muss,- und dies wird in diesem Buch eindrücklich bewiesen.
Die Dokumentation führt den Leser durch mehr als 100 Jahre Verkehrsgeschichte; dabei werden die einzelnen Verkehrsträger nicht getrennt von einander abgehandelt, sondern im Sinne des Titels ('Verkehrsknoten') zeitlich mit einander verwoben, da ihre Entwicklung (Eisenbahn, Straßenbahn, Schwebebahn) weitgehend parallel verlief. Dieses Buch ist eine Fundgrube für diejenigen Leser, die an historischen Zahlen und Fakten interessiert sind und die sich an historischen Fotos erfreuen. Der Band ist kein reines 'Bilderbuch', sondern bietet eine Menge an Informationen; die Fotos dokumentieren / ergänzen nicht nur den Text der einzelnen Kapitel, sondern die sehr ausführlichen Bildunterschriften sind so etwas wie die eigentlichen Informationsquellen und bieten eine Fülle von Fakten. Zwar sind die Fotos eher kleinformatig, Druckqualität und – wie erwähnt – die dazu gehörenden umfangreichen Texte lassen jedoch keine Wünsche offen.
Wer – wie der Rezensent – die Stadt Wuppertal kennt und längere Zeit die hier vorgestellten Verkehrsmittel genutzt hat, erfreut sich der Dokumentation über Schwebebahn-, O-Bus- und Straßenbahnverkehr. Vielleicht ist sogar der eine oder andere Verkehrsteilnehmer in anderen Städten ob der Staus auf den Straßen oder der überfüllten Bahnen neidisch auf die Wuppertaler Schwebebahn (die in sog. Stoßzeiten im 4-Min.-Takt verkehrt), und vielleicht kommt auch bei Verkehrsplanern der Gedanke auf, ob nicht auch heute wieder O-Busse und Straßenbahnen eine umweltfreundlichere Alternative für den ÖPNV per diesel-betriebener Busse bieten könnten ( leider sind die Wuppertaler Stadtwerke hier auch dem Genossen Trend gefolgt …).

Abschlussbewertung: Eine sehr schöne Dokumentation, - sehr ausführlich, historisch informativ und für jeden, der am Thema 'Öffentlicher Verkehr' interessiert ist, zu empfehlen.


Telemediengesetz (§6 Abs.1 Nr.1 TMG) - Hinweis:
Diese Rezension stellt der freie Journalist Peter Höhbusch für Eisenbahn-Europa kostenfrei zur Verfügung. Titelbild und Inhaltsbeschreibung sind vom jeweigen Verlag unentgeltlich bereitgestellt.

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