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Die Braunschweigische
Landes-Eisenbahn

von Christopher Wulfgramm

Zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel, Seesen und Fallersleben betrieb zwischen 1886 und 1937 die private Braunschweigische Landes-Eisenbahn ein 108 km langes Netz von Nebenbahnen. Ausgehend von der Residenzstadt Braunschweig, deren industrialisierter Randbezirk mit der dicht befahrenen Ringbahn erschlossen war, bediente das Netz den ländlichen Raum zwischen Heide und Vorharz.

Das völlig eigenständige Unternehmen wirtschaftete sparsam und war über 50 Jahre lang eine Institution in der Region. Alles änderte sich, als die BLE 1938 verstaatlicht und das Streckennetz an die um Braunschweig entstehende Industrie und die sich neu entwickelnden Städte Salzgitter und Wolfsburg angepasst wurde. Von der BLE blieben die weiterhin im Güterverkehr wichtige Ringbahn und zwei typische DB-Nebenstrecken übrig, die mit großzügiger Ausstattung der Bahnhöfe, Fahrzeugvielfalt, gutem Verkehrsangebot und ...


Die Braunschweigische
Landes-Eisenbahn

Rezension des Redaktionsteams Eisenbahn-Europa

"Nicht viel ist von der Landeseisenbahn geblieben" (S. 167 "Abschied") – wenn es dann nicht den Verfasser dieses Buches gegeben hätte ....!

Liest man den Titel, fragt man sich, ob sich hier überhaupt eine größere Lesergruppe angesprochen fühlen könnte. Die Antwort darauf kann aus Sicht des Rezensenten durchweg bejaht werden. Sicherlich ist dieses Buch für den an örtlicher Geschichte interessierten Leser eine Fundgrube, wer Interesse an Privat- und Nebenbahnen in Deutschland hat, kommt aber ebenso auf seine Kosten. Manches im Hinblick auf Bahngeschichte, Betriebsabläufe, eingesetzte Fahrzeuge, Rolle und Leistungen der Beschäftigten, etc. war sicherlich bei anderen Privat- und Nebenbahnen ebenfalls zu beobachten. Dabei helfen die Vielzahl der sehr guten SW-Fotos und die Bildunterschriften, in diese vergangene Zeit einzutauchen und sich, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Bild davon zu machen, wie es einmal war. Der Text folgt zuerst der Geschichte der BLE von den ersten planerischen Überlegungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende von Ringbahn und Stammbahn in den 70er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts und beleuchtet dann die Bereiche, durch die ein geregelter Bahnbetrieb bestimmt wird (z.B. Verkehrsleistungen, Wirtschaftlichkeit, Betriebsdienst, Fahrzeuge, etc.), und dies trotz der Dichte an Informationen in einer verständlichen Sprache, unterstützt durch Streckenkarten, Tabellen und Fahrplänen, so dass beim Leser keine Langeweile aufkommt. Wer nicht mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist, sollte aber eine detaillierte Landkarte zur Hand nehmen!

Abschlussbewertung des Redaktionsteam:

"Nicht viel ist von der Landeseisenbahn geblieben", aber ein sehr detailliertes Werk darüber.

Sie können direkt beim Eisenbahn-Kurier bestellen!

ISBN: 978-3-8446-6409-6

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