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Stirlingmotor

Eine Baubeschreibung und Anregung zum Nachbau auch für Ungeübte

Der Stirlingmotor ist eine von Robert Stirling im Jahre 1816 entwickelte Wärmekraftmaschine, in der ein Arbeitsgas wie Luft, Helium oder Wasserstoff in einem abgeschlossenen Volumen von außen in einem Bereich erhitzt, in einem anderen gekühlt wird, um mechanische Arbeit zu leisten. Dadurch kann der Stirlingmotor mit einer beliebigen äußeren Wärmequelle betrieben werden. Manchen Bauformen genügen dazu bereits geringe Temperaturdifferenzen, z.B. die zwischen menschlichem Körper und der Umgebung.

 In einer großen Kiste wird das Lernpaket vom Franzis-Verlag geliefert und macht neugierig.

Ein ausführliches Handbuch mit Wirkuungsweise und übersichtlicher Bauanleitung liegt oben auf.

Alle Bauteile sind in zwei Kunststoffschalen gelagert.

Auch die notwenigen Werkzeuge liegen der Packung bei.

Das wird jedem Bastler Spaß machen! Fangen wir gleich an!

Zuerst montieren wir die Halterungen auf der Bodenplatte, auf der der Stirlngenmotor ...

... für den späteren Betrieb befestigt wird.

Jetzt ist das Fahrgestell des Stirlingmotors mit Antrieb auf der Hinterachse dran.

Vorne wird die Lenkachse montiert.

Sieht schon gut aus und klemmt nicht!

Nun geht es an den Aufbau der Antriebseinheit.


Zuerst wird der Antriebszylinder montiert und ausgerichtet.

Als vormontierte Baugruppe liegt das Getriebe für Vortrieb und Ventilator in der Packung.

Nach der Montage wird die Lauffähigkeit überprüft.

Alle Hebel für die verschiedenen Funktionen lassen sich frei bewegen.


Nun geht es an den Einbau des Kolbens.

Der Glaszylinder und der Gegenkolben aus Eisenwolle sind montiert.

Nun folgen nur noch die Wärmeschutzabdeckungen.

Etwas kniffelig ist die Montage dieser Abdeckungen.


Sie müssen in die unter dem Glaszylinder liegende Mechanik passend einrasten.


Nun wäre der Stirlingmotor betriebsbereit.

 In den Brennstoffbehälter Spiritus eingefüllen und am Docht anzünden. Unbedingt die Sicherheitshinweise beachten !!

 Mit den verschiedenen Hebeln kann der Ventilator oder die LED eingeschaltet werden.

 Wenn der Motor richtig rund läuft, dreht das Fahrzeug auch auf dem Boden einige Runden

Fazit:

Der Bausatz mit hervorragender Bauanleitung und allem notwenigen Werkzeug konnte in weniger als zwei Stunden zusammengebaut werden. Alle Bauteile sind passgenau gefertigt. Einzig die Schrauben, Federn und Unterlegscheiben könnten zum leichteren Auffinden auf dem mit Kunststoff verschweißten Karton nummeriert sein. Immer wieder macht es Freude, den Stirlingmotor vorzuführen.

Bericht von Achim Walder

Ein Video zum Bau des Stirlingmotors ist in Arbeit.


Bestellen kann man den Stirlingmotor bei

FRANZIS Verlag GmbH
Telefon: +49/89-255.56.1853 
Richard-Reitzner-Allee 2 85540 Haar b. München

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