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Eisenbahnmagazin 'Südostbahn und Voralpen-Express
Die Südostbahn zwischen Bodensee, Rapperswil, Luzern und Sargans.
Der Voralpen-Express von Sankt Gallen, Zürichsee nach Luzern Vierwaldstättersee.

Reiseführer Südostbahn - Voralpen-Express

Die Schweizerische Südostbahn AG

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) ist ein selbstständiges, nach privatwirtschaftlichen Kriterien geführtes und integriertes Eisenbahnunternehmen, zu dem alle Bereiche gehören, die ein Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs braucht. Als integriertes Bahnunternehmen gehören alle Bereiche zu SOB, die ein Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs braucht. Die SOB führt somit sämtliche Dienstleistungen rund um unser Angebot selbst durch: Die Angebotsplaner tüfteln an Fahrplänen für die Zukunft. In den Service-Zentren werden Reparaturen und Servicearbeiten an Loks und Wagen für interne und externe Kunden nach Mass erledigt. In der SOB Verwaltung in St. Gallen gehören unter anderem die Buchhaltung, das Personalwesen, die ICT und die Immobilienverwaltung. Der Geschäftsbereich Infrastruktur plant Bauprojekte zur Erneuerung und Instandhaltung unserer Strecke und setzt diese um. Dabei sind vom Ingenieur bis zum Gleisbauer die verschiedensten SOB-Mitarbeitenden im Einsatz. Unsere Bahnreisezentren beraten unsere Kundinnen und Kunden beim Billettkauf, Moneytransfer, Fernreisen usw. Als aktive Anbieterin im regionalen Personenverkehr ist die SOB im Raum Ost- und Zentralschweiz tätig und beschäftigt rund 600 Mitarbeitende. In den vergangenen Jahren habt die SOB die betrieblichen Prozesse optimiert, das Leistungsangebot ausgebaut und vermehrt in Infrastruktur, Sicherheit und Rollmaterial investiert. Die SOB Züge transportieren jährlich über 13 Mio. Reisende und fahren mehr als 5,7 Mio. Kilometer weit. Wenn die SOB alle Kilometer zusammenrechnen, die von Reisenden mit der SOB gefahren wurden, waren es im letzten Jahr 244'029'736 Personenkilometer. Die direkte Verbindung vom Bodensee via Zürichsee an den Vierwaldstättersee liess sich nur mit zahlreichen Kunstbauten verwirklichen, darunter die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz, der 99 Meter hohe und 365 Meter lange Sitterviadukt bei St. Gallen. Kunstbauten machen einen Achtel des gesamten SOB-Schienennetzes von 123 Kilometern aus: 177 Brücken überspannen insgesamt 6 Kilometer Abgrund, 19 Tunnels durchqueren 7,1 Kilometer Berge. Mit einer maximalen Steigung von 50 Promille zwischen Zürichsee, Biberbrugg und Arth-Goldau ist die SOB eine Berg-und-Tal-Bahn. Diese Bauten sind für uns auch Verpflichtung: Alles muss kontrolliert, gewartet und wenn nötig renoviert werden. Die Zunahme der Mobilität, neue Fahrplanangebote und sich verändernde Ansprüche fordern eine gründliche und auf mehrere Jahre vorausschauende Rollmaterialplanung und -budgetierung. Die Angebotsplaner bereiten heute bereits die Fahrpläne für die Jahre zwischen 2030 und 2040 vor. Kaum vorstellbar. Mit der Einführung der FLIRT-1-Flotte im Jahr 2007 hat die SOB moderne Fahrzeuge erhalten, die mit der zusätzlichen Neubeschaffung von zwölf Kompositionen des Typs FLIRT-2 im Jahr 2013 ergänzt wurden. Die FLIRT-Fahrzeuge sind sehr ansprechend: geräuscharm und laufruhig (innen und aussen), gehobene Sitzordnung in der 2. Klasse, ebener Eintritt ins Fahrzeug, klimatisierte Wagen, behindertengerechte Einrichtung, Videoüberwachung in den Fahrgasträumen und einiges mehr. Mit einer Anfahrtsbeschleunigung von 1,2 m/s ist der FLIRT der Sportwagen unter den Eisenbahnzügen. Die SOB will als innovative Privatbahn die Chancen des liberalisierten Eisenbahnmarktes nutzen und in der Ost- und der Zentralschweiz eine führende Rolle im Schienenverkehr einnehmen. Die grösste Herausforderung ist neben der Instandstellung zahlreicher Kunstbauten und Streckenausbauten unter anderem die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes.

Herausgeber und Autor: Achim Walder
freie Mitarbeiter: Sebastian Walder, Jörg Boner RhB, Alfred Grieger, Peter Höhbusch
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder + Achim Walder und Südostbahn AG, Markus Schälli

Impressum:
© Walder-Verlag, Kreuztal, www.walder-verlag.de - e-Mail an den Walder-Verlag
Alle Rechte vorbehalten. Alle Texte, Bilder und Karten, auch Bilder von Dritten unterliegen dem Urheberrecht. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.

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Reiseführer Südostbahn - Voralpen-Express

Reiseführer Südostbahn - Voralpen-Express - (c) Kartengrundlage GoogleMaps

Reiseführer Südostbahn - Voralpen-Express

Reiseführer Südostbahn - Voralpen-Express

SOB - Voralpen-Express
Vom Bodensee über Sankt Gallen, Zürichsee nach Luzern am Vierwaldstättersee

Reiseführer Südostbahn - Voralpen-Express

Geschichte: Schon damals galt die Strecke als wichtige Verbindung für die Reise ins Tessin, da sie die Ost- mit der Zentralschweiz verbindet. Heute, 25 Jahre später, ist der Voralpen-Express aus dem Schweizer Schienennetz nicht mehr wegzudenken. Dies auch aus gutem Grund: Denn wer einmal mit dem beliebten Zug unterwegs war, weiss, dass die Verbindung nicht nur die schnellste, sondern eben auch eine der schönsten ins Tessin darstellt. Von St.Gallen aus wird das mit 99 Metern höchste Eisenbahnviadukt der Schweiz überquert. Danach führt die Fahrt durchs hügelige Toggenburg nach Rapperswil mit Aussicht auf die Zürichseelandschaft. Anschliessend gelangt man via Rothenthurmer Hochmoorebene nach Luzern – die Stadt, die mit dem Vierwaldstättersee und dem Blick auf den Pilatus zum Verweilen einlädt.
Voralpen-Express: Der stündlich zwischen Luzern und St.Gallen verkehrende Voralpen-Express der Schweizerischen Südostbahn AG ist die bequemste und attraktivste Verbindung von der Zentral- in die Ostschweiz. Nach einem letzten Blick über Vierwaldstättersee und Pilatus rollt der Voralpen-Express an den Schwyzer Mythen und der prächtigen Rothenthurmer Hochmoorebene vorbei Richtung Rapperswil. Die weite Aussicht auf die Zürichseelandschaft ist ebenso einzigartig wie das Schloss. Durchs hügelige Toggenburg und über das mit 99 Metern höchste Eisenbahnviadukt der Schweiz gelangen Sie in die Ostschweizer Metropole St.Gallen, deren Stiftsbezirk zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Steigen Sie ein und entdecken Sie die Voralpen auf Schienen! 

Topografische Informationen:

Neues Rollmaterial: Die neuen Züge werden einen hohen Komfort bieten. Dass man nicht einen fertigen Zug beschaffen konnte, wusste man von Beginn an. «Die Strecke zwischen St.Gallen und Luzern ist sehr anspruchsvoll. Die Abschnitte mit einer Steigung von bis zu 50 Promille stellen hohe Erwartungen an das Triebfahrzeug.» Wer die Strecke mal gefahren ist, weiss, dass es viele enge Bogen und Einspurstrecken gibt. Diese und weitere Eigenheiten der Strecke fordern eine hohe Leistung. Doch nicht nur die Strecke, sondern auch die Fahrgäste haben Ansprüche, die erfüllt werden müssen. Was für manch andere Strecken auf dem Schweizer Schienennetz eine relativ leichte Aufgabe ist, wurde hier zu einer Herausforderung. Es galt einen Spagat zwischen den Anforderungen der Touristen und Tagesausflüglern einerseits und den Pendlern andererseits zu machen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse sollten gleichermassen befriedigt werden. Ein Pendler legt viel Wert auf die Steckdose bei seinem Platz und einen guten Netzempfang. Ein Tourist jedoch schätzt die grossen Fenster, die gemütliche Atmosphäre sowie das Verpflegungsangebot. Die vollklimatisierten Züge bieten einen hohen Komfort, die modernste Technologie und viel Raum. Das neue Rollmaterial verfügt zudem über einen verbesserten Handyempfang. Auch ein Familienabteil wurde konzipiert, und jeweils zwei Wagen sind mit Bistroautomaten ausgestattet. Die Wohlfühlatmosphäre, die der jetzige Voralpen-Express ausstrahlt, wollten die Entwickler unbedingt beibehalten. Diese wird vor allem mit Holzelementen geschaffen. Man wolle in den Fahrzeugen die neuste Technologie einbringen. Diese hat sich die letzten Jahrzehnte enorm verändert. Aus diesem Grund erinnert nicht mehr allzu viel an die bisherigen Kompositionen. Ab Frühsommer 2017 beginnt die Produktion des ersten Fahrzeugs. Dann wird das Fahrzeug geprüft, um sicherzustellen, dass es die Sicherheitsanforderungen erfüllt. Im Jahr 2018 wird dann das Fahrpersonal auch auf den neuen Zügen ausgebildet. Die Eisenbahnfans dürfen sich frühestens ab April 2019 freuen. Dann wird ein Fahrzeug zum Probebetrieb auf den Schienen im Umlauf sein.
Fahrräder: Bis zu drei Fahrräder können in einem mit dem Fahrradsymbol gekennzeichneten Wagen befördert werden. Für Gruppen ab zehn Personen ist kein Fahrrad-Selbstverlad möglich.

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Reiseführer Gossau - Kanton Sankt Gallen - Schweiz

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© Achim Walder, Kreuztal, www.eisenbahn-europa.de - e-Mail an den Eisenbahn-Europa
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Hinweis:
Eisenbahn-Europa bedankt sich bei allen Sponsoren, Anzeigenkunden und Verlagen, die es ermöglichen, diese Informationen und Rezensionen auf der Internetseite Eisenbahn-Europa kostenlos zur Verfügung zu stellen.

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